DER IMKER

Imkern bedeutet Tierhaltung. Mein Umgang mit den Bienen ist geprägt durch den Schutz und die Achtung gegenüber der einzelnen Biene und dem ganzen Volk. Ständiges Bemühen ist es, durch möglichst wenig Eingriffe des Imkers die natürlichen Lebensbedingungen nicht zu stören und eine wesensgemäße Entwicklung der anvertrauten Bienenvölker zu unterstützen. 


 

Alles BIO, oder…?

Auch wenn ich keinen Einfluss darauf habe, wo sich meine Bienen herumtreiben und den Nektar einsammeln, so liegt es dennoch auch in meiner Arbeitsweise, um einen biologisch hochwertigen Honig zu gewinnen.

 

Das erreiche ich z.B. durch . . . .

. . .  ein vielfältiges Trachtangebot am Bienenstandort

. . .  Bienenwohnungen aus Holz des heimischen Odenwaldes

. . .  Wetterschutz der Beuten mit einer für Bienenwohnungen zertifizierten  Wachslasur

. . .  Mittelwände aus möglichst reinem Bienenwachs mit Zertifikat und Rückstandsanalyse

. . .  regelmäßiger Austausch alter Brutwaben durch neue, leergeschleuderte

       Honigwaben (Wachskreislauf)

. . .  Überwinterung der Völker auf eigenem Honig und deutschem BIO-Rübenzucker

. . .  kontinuierliche Beobachtung der Varroabelastung

. . .  Anwendung nur organischer Säuren (Ameisensäure, Milchsäure, Oxalsäure), die bei sachgemäßer Anwendung keine Rückstände in Honig oder Wachs hinterlassen und  zum Schutz der Bienengesundheit  unverzichtbar sind.

 


Bild: Zertifikat Honiglehrgang

Von der Wabe in das Glas

Aber nicht nur der biologische und artgerechte Umgang mit den Bienen hat  Einfluss auf die Qualität des Honigs, sondern auch die Verarbeitung des  Honigs auf dem Weg von der  Wabe bis in das  Glas (Transportieren,  Schleudern,  Sieben,  Rühren,  Abfüllen,  Lagern).

Honig ist ein Lebensmittel. Deshalb lege ich großen Wert auf die Lebensmittelhygiene während des Verarbeitungsprozesses. Eine Reihe von strengen und meßbaren Kriterien entscheidet nachher darüber, ob es sich um einen hochwertigen Honig handelt, der das Prädikat "Echter Deutscher Honig" tragen darf.